Jubiläumsstein für den Außenbereich der Blücherhalle

Am Donnerstag, dem 1. November 2018 wurde der von Benjamin Waluga entworfene Jubiläumsstein im Außenbereich der Blücherhalle aufgestellt.


Auf der Vorderseite erkennt man das Ortswappen aus einem alten Gerichtssiegel aus dem 18. Jahrhundert sowie die Inschrift „1250 Jahre Ober-Flörsheim anlässlich des Jubiläums der Ersterwähnung und der Einweihung der Blücherhalle gewidmet vom Heimat- und Kulturverein Ober-Flörsheim“.

Auf der Rückseite befindet sich das Siegel der Deutschordenskommende und die Inschrift „1237-1801 Kommende Ober-Flörsheim Niederlassung des deutschen Ritterordens“.

Infotafel für die Blücherhalle

Die vom Heimat-und Kulturverein gestiftete Infotafel wurde in der Blücherhalle angebracht.

HuK montiert Infoschilder im Neubaugebiet

Trotz strömenden Regens fanden sich mehrere Vorstandsmitglieder des Heimat- und Kulturvereins Ober-Flörsheim am 25. August im Neubaugebiet „Am Wasserriss“ ein, um eines der Projekte anlässlich des Jubiläums „1250 Jahre Ober-Flörsheim“ abzuschließen. An Straßenschilder der Deutschherrenstraße, des Blücherrings und des Friedrich-Reif-Wegs montierte der Beigeordnete der Ortsgemeinde Steffen Neef vom HuK finanzierte Hinweistafeln, die künftig Anlieger und Besucher über die Namensgeber informieren werden. Die zugehörigen Texte wurden von Elvira Nies, die das Projekt initiiert hatte, erstellt. Spontan gesellte sich ein Anwohner hinzu, der sich erfreut über diese Aktion zeigte. Bei einem anschließenden Umtrunk vor Ort dankte der HuK-Vorsitzende Dr. Helmut Schmahl allen Mitwirkenden für ihre Hilfe.

Die Deutschherrenstraße erinnert an die Niederlassung (Kommende) des Deutschen Ordens, die zwischen 1237 und 1801 in Ober-Flörsheim bestand. Der Blücherring ist dem bekannten preußischen Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht Fürst von Blücher-Wahlstatt gewidmet. Er hatte während der französischen Revolutionskriege 1794 mehrere Monate in der Kommenturei sein Quartier. Der Friedrich-Reif-Weg würdigt einen Ober-Flörsheimer Lehrer, der ein sehr produktiver Heimatforscher war und 1901 eine Ortschronik verfasste.

Text: H. Schmahl

Fotos: H. Schmahl / R. Maier

Kornworm zum Jubiläumsjahr „1250 Jahre Ober-Flörsheim“

Anlässlich unseres Dorfjubiläums haben wir uns entschlossen, den „Kornworm“ wieder auferstehen zu lassen. Viele werden sich daran erinnern, dass unter diesem Namen vor knapp zwei Jahrzehnten siebzehn Ausgaben einer heimatkundlichen Bürgerzeitung erschienen sind.
Im Jubiläumsjahr sollen vier weitere „Kornwörmer“, in denen das Redaktionsteam das Leben in unserem Dorf unter die Lupe nehmen wird, erscheinen.

Kornworm Ausgabe 1/2018

Steinerne Zeugen der Vergangenheit – das Ende einer Odyssee

Eine Geburtstagsfeier der besonderen Art beging der Heimat- und Kulturverein Ober-Flörsheim am 9. Oktober in der evangelischen Kirche. Genau 300 Jahre ist es her, dass Amalie Charlotte Philippina Clotz im hessischen Grünberg geboren wurde. … Weiterlesen ⇒

Am kommenden Sonntag, den 9. Oktober 2016, findet um 15 Uhr vor der evangelischen Kirche Ober-Flörsheim die Vorstellung der neurestaurierten barocken Grabplatten statt.
GrabplattenAuf Initiative des Heimat- und Kulturvereins wurden im letzten Jahr zwei historische Grabdenkmäler an der Außenseite der evangelischen Kirche aufgestellt. Es handelt sich um bedeutende steinerne Zeugen der Geschichte der Deutsch-Ordens-Kommende Ober-Flörsheim.
Die Steine waren Amalia Charlotte Philippina von Avemann geborene Clotz (1716-1793) und ihrer Schwester Sophia Christina Mariana Clotz (1718-1789) gewidmet. Beide Frauen gehörten zur Familie des letzten Verwalters der Kommende, Heinrich Wilhelm Julius Alefeld, der hier von 1770 bis zu seiner Flucht vor den französischen Revolutionstruppen 1797 wirkte und mit seinen Verwandten im Herrenhaus in der Kommenturei (heute Bürgerhaus) wohnte.
Die beiden barocken Grabplatten wurden bei der Neugestaltung des Friedhofs in den 1970er Jahren entfernt und zerbrachen hierbei in mehrere Teile. Von Privatleuten wurden sie 1979 nach Gundersheim in Sicherheit gebracht.
Vor zwei Jahren beschloss der Heimat- und Kulturverein nach Absprache mit dem Besitzer ihre Rückführung nach Ober-Flörsheim und mit Genehmigung der evangelischen Kirchengemeinde ihre Aufstellung am jetzigen Ort. Im Oktober 2015 befestigte die Firma Balonier aus Osthofen, welche die Platten professionell restauriert hatte, sie auf einem Fundament an der jetzigen Stelle. ⇒ Bilder von der Aufstellung der Grabplatten.

Während der Veranstaltung berichten Nachtwächter Franz Dirigo (Helmut Schmahl) und sein Sohn Jean (Philipp Seidel) anschaulich über das Leben der „hochwohlgebohrnen Frau Hofräthin“ Sophia und ihrer Schwester Amalia im turbulenten Zeitalter der Französischen Revolution. Anschließend wird eine Hinweistafel mit näheren Erläuterungen enthüllt. Für die musikalische Umrahmung sorgen Eva Knell an der Orgel und die Jagdhornbläser Alzey-Worms.
Bei Brezeln, Wein und anderen Getränken klingt das Treffen gemütlich aus. Der Eintritt ist frei.

Restaurierung des Waschbach-Brunnens

Aufmerksamen Ober-Flörsheimern dürfte es schon aufgefallen sein, dass der Brunnen an der Waschbach in neuem Glanz erstrahlt.
Durch die ehrenamtliche Tätigkeit der Mitglieder vom Heimat- und Kulturverein, organisiert von Hans-Jürgen Rudy und Benjamin Waluga, wurde der Brunnen wieder in einen ansehnlichen Zustand gebracht. … Weiterlesen ->

HuK stiftet Sandsteinbank in der Kommenturei

Sie hatte schon bessere Tage gesehen, die hölzerne runde Sitzbank an der Eiche in der Mitte der Kommenturei. Aufgrund ihres desolaten Zustandes regte Hans-Jürgen Rudy, Zweiter Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins Ober-Flörsheim, an, sie durch eine Sandsteinbank zu ersetzen. … Weiterlesen ->